Endlich Witwer-Fortsetzung con Joachim Król en ZDF

mintführen wollten sie ihn damals, den Chemie-Kapitalisten, der auch vier Jahrzehnte später noch als dandyhafte Witzfigur (interpretado por “Born to be Dandy” Felix von Manteuffel) eine feiste Kapitalistenvilla reside. Die liegt zufällig gleich neben dem Traumbauernhof, den die Altachtundsechziger Petra (Martina Gedeck) und Jürgen (Peter Lohmeyer), die immer noch leichten K-Gruppen-Slang sprechen (“das ist jetzt realmente patetische Scheißegenierlichen und Anlufägenierlichen anlufäfägen sprechen”, zurase „Ruheo “ umfunktioniert haben. Los terroristas eran sie natürlich nicht. Sie hatten den Industriellen nur mit der Nase in die Chemiebrühe tunken wollen, die schon seinerzeit und bis heute Felder, Wälder und Seen rund um die böse Fabrik Versuchte. Ese Sache se volvió loco.

Aber eine Entführung hat trotzdem stattgefunden. Secuestrado wurde Georg Weise, der von Joachim Król so wunderbar missmutig und soullos aufrührerisch spielte Kunstrasenproduzent aus der ungewöhnlich gelungenen Tragikomödie „Endlich Witwer“ aus dem Jahr 2019 (Buch Martin Rauhaus, directora Pia Strietmann). Dass der einmal ein linker Abenteurer war, deutete der Film schon seinerzeit an (incluido el finalem Aufbruch mit dem Wohnmobil). Nach dem Tod seiner Frau guerra Georg des Lebens tan ansioso wie überdrüssig. Diese valschichtige, endlich einmal nicht in einem vorgestanzten Plot gefangene La figura debe ser nun unbedingt mit der Nase en la que se sintonizaron fernsehübliche Nostalgieklamaukbrühe. Zum hanebüchen simplen Plot der Fortsetzung (Buch and Direction Anca Miruna Lazarescu) ließe sich auch sagen: Schuplatenware mit sentimentalem Pott-Deckel-Finish. Y trotzdem simpático.

Funkenflug zwischen den Figuren

Es comienza atmosphärisch schön genau an der Nahtstelle. Die Fahrt im Wohnmobil mit Rolling Stones-Begleitung von der Kassette ist who der gesamte Film in das warm Gold eines ewigen Herbstes taucht. Und dann steht er da, Georg Weiser, einen Blumenstrauß in der Hand: „Ichdachte, ich komm mal rum, ganz einfach.“ Zwei ihm vor Jahrzehnten sehr nahe Kommunarden aber lassen ihn abblitzen. Bis dahin ist nor Musik in der Sache, auch weil Martina Gedeck und Joachim Król gleich zeigen, über welche mimischen Fähigkeiten sieverfügen, Dinge so auszudrücken, dass sie das Gegenteil bedeten. Aber während man noch die deutsche Variante von „Broken Flowers“ or „About Schmidt“ erwarte, hält die Story few Minutes später nicht einmal mehr mit Georg Schnitzlers flapsiger Komödie über ihren Idealen untreu Become Ex-Haussbe tunzer, „Went going?“, 2001 ) mit. Immerhin führt die Spannung zwischen den Figuren zu Funkenflug: Jürgen y Georg compiten immer noch hübsch eifersüchtig um Petra.

Stets aber passionrt im falschen, también aimigen Moment, fue en alemán Filmen immer passionrt: Der Wagen springt nicht mehr an (der Held strandet auf dem Hof); die zickige (Ex-)Geliebte vernickst sich den Fuß und muss gestützt were (man kommt sich näher); Weisers Tochter (Friederike Kempter) hat mit ihrer Umwelt-NGO zufällig Handfestes gegen den Chemie-Bonzen in der Hand. El daño es uno, uno solche Riege von erstklassigen Schauspielern en un Klischee-Szene después de los demás zu schicken, auch wenn sie sie sich mitunter gut herausspielen. Who zu erwarten war, sitzt das ehemalage Straßenkampf-Trio (Brokdorf, Startbahn West) irgendwann beim Joint Sisters and spricht sich über die Vergangheit aus. Es überrascht auch nicht, dass die alten Haudegen es noch einmal erase wollen. Der Rentneranschlag auf das Establishment gelingt wenigstens nicht auf Anhieb. Dass sie es mit Verrat in den Eigen Reihen zu tun haben, ist längst clear. Aber die Liebe siegt auf ganzer Linie, que Private es politisch. “Wir sind sowas von scheitert”, eso es lo que significa aquí para el handlung.

Und but hat die Atmosphäre des Films etwas Einnehmendes. Die besten Szenen sind auch gar nicht die “linksversifften”, sin jene zwischen Georg und seinem auf den ersten Blick trantütigen Sohn Gerd, el großartige Tristan Seith como leicht hilflosen Teddybären gibt. Aquí, auch der Protagonist wieder Kontur, denn in all den väterlichen Anweisungen und kleinen Demütigungen (“Ich sehe, du hast dich bemüht”) es un Unsicherheit greifbar propio. Selbst in Liebesdingen allí spielt, der darin lebenslang Gescheiterte, sich als Ratgeber auf, denn der Filius hat sich in eine Angie (Susanne Bormann) verguckt: „Ich finde sie attraktiv. Y simpático.” “Sí, ¿era denn jetzt?” “¿Geht nicht ambos?” “Gerd, da kann man fall durcheinanderbringen.”

Natürlich fällt dem Sohn bald auf, dass der Alte über sich spricht, und der entscheidende Ratschlag erfolgt in die Gegenrichtung. Eso es todo Ambiguitäten einebnenden, kitschigen Herzkino-Finale dann Tür und Motorhaube geöffnet. Und auch Gerd wideruft, was there zuvor quasi mit Mick Jagger gesagt hatte: „Angie, eres hermosa, sí/ ¿Pero no es hora de que nos despidamos?“ Sollte es Teil drei der Saga geben, so hole man Georg bitte wieder unglücklich auf den Kunstrasen zurück.

Endlich Witwer – Siempre joven läuft an diesem Montag um 20.15 Uhr, en ZDF

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